Südzucker findet bei IBM die ideale Lösung zur Optimierung des Logistiknetzwerkes

Published on 02 May 2013

"Unser Ziel war es, das Logistiknetz so kosteneffizient und flexibel wie möglich zu gestalten. Außerdem wollten wir unseren hervorragenden Kundenservice weiter stärken. Beide Ziele konnten wir mit IBM ILOG LogicNet Plus XE problemlos erreichen." - Christoph Bauer, Strategic Sales Development, Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt

Customer:
Südzucker

Industry:
Consumer Products, Wholesale Distribution & Services

Deployment country:
Germany

Solution:
Smarter Commerce, Smarter Planet

Smarter Planet:
Smarter Supply Chain

Overview

Südzucker ist Europas führender Anbieter von Zuckerprodukten mit einem Jahresumsatz von rund 7 Milliarden Euro. Die Zuckersparte von Südzucker umfasst 29 Zuckerfabriken und drei Raffinerien in 11 europäischen Ländern und produziert 5,4 Millionen Tonnen Zucker im Jahr. Dieser Zucker wird zu über 2.000 unterschiedlichen Produkten verarbeitet, die an mehrere tausend Kunden im Jahr vertrieben werden.

Business need:
Südzucker musste seine Lieferkette neu strukturieren, um auf umfassende Regulierungsänderungen auf dem Zucker-markt zu reagieren. Außerdem wollte das Unternehmen die Struktur sowie das zugehörige Planungsverfahren flexibler gestalten, um auf dem Zuckermarkt langfristig erfolgreich zu bleiben.

Solution:
Das Unternehmen entschied sich für eine Lösung, die auf IBM® ILOG® LogicNet Plus® XE basiert, um eine kosteneffektive und flexible Lieferkette zu erhalten.

Benefits:
Die Lösung ermöglicht Südzucker, die Auswirkungen schwankender Kosten und Kundennachfrage auf das Logistiknetz in kürzester Zeit abzuschätzen. Das Unternehmen profitiert von einer höheren Rentabilität durch optimale Standortwahl der Lagerhäuser und Produktionsstätten sowie Optimierung der Transportwege und Lieferketten. Die Lösung ermöglicht eine Verfeinerung der Produktions- und Verteilungsplanung, um die Nutzung der verfügbaren Kapazitäten kontinuierlich zu verbessern.

Case Study

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Smarter Supply Chain:
Digitalisiert: Die Lösung erhält grundlegende Vorgaben und Daten aus dem ERP-System, Kapazitätszahlen aus der Produktion und zusätzliche Informationen über die Transportbedingungen von einer Lösung namens Zone to Zone Product Carrier.

Vernetzt: Die Daten aus der jährlichen Zuckerrübenernte werden mit Nachfrageprognosen aus dem ERP-System, Kapazitäten pro Fabrik und pro Produkt sowie allen Transportkosten kombiniert und bilden die Grundlage für das Supply-Chain-Modell.

Intelligent: Die Lösung sorgt für Transparenz in der Supply Chain. Auf Basis detaillierter Informationen über die Fertigungskapazitäten aller Anlagen sowie der Entfernungs- und Kostentabellen für alle Fabriken, Lager und Kunden erzeugt, analysiert und visualisiert Südzucker mit der neuen Lösung in kürzester Zeit verschiedene Optimierungsszenarien.

Südzucker ist Europas führender Anbieter von Zuckerprodukten mit einem Jahresumsatz von rund 7 Milliarden Euro. Die Zuckersparte von Südzucker umfasst 29 Zuckerfabriken und drei Raffinerien in 11 europäischen Ländern und produziert 5,4 Millionen Tonnen Zucker im Jahr. Dieser Zucker wird zu über 2.000 unterschiedlichen Produkten verarbeitet, die an mehrere tausend Kunden im Jahr vertrieben werden.

Geschäftliche Herausforderung
Als die Europäische Union im Jahr 2006 eine Reform der Marktordnung für Zucker umsetzte, musste Südzucker seine gesamte Liefer­kette überarbeiten. Auf der einen Seite wurde die Möglichkeit des Unternehmens, Zucker in die ganze Welt zu liefern, stark beschränkt. Auf der anderen Seite entstanden Zuckerdefizitmärkte in der Europäischen Union. Dies führte zu einer deutlichen Schwerpunktverschiebung in Richtung Vertrieb und Distribution. Südzucker erkannte außerdem, dass die neuen Regelungen Chancen eröffneten, neue Märkte wie Griechenland, Italien, Spanien oder Großbritannien zu erschließen. Die Herausforderung bestand darin, die einzelnen nationalen Liefernetze zu einer integrierten und leistungsstarken Supply Chain für ganz Europa zusammenzufassen. Das Unternehmen musste herausfinden, wie sich das Netzwerk durch Hinzufügen neuer Anlagen optimieren ließ, um weiterhin einen herausragenden Service bei möglichst geringen Transportkosten anbieten zu können.

Da in den Anlagen von Südzucker verschiedene Arten von Produkten auf unterschiedlichen Fertigungslinien hergestellt werden, galt es, noch weitere Herausforderungen zu bewältigen. „Wir mussten nicht nur das optimale Netzwerk bezüglich der Transportkosten in unseren alten und neuen Märkte ermitteln, sondern auch die Beschränkungen der Fertigungsmöglichkeiten und Kapazitäten der einzelnen Fertigungsanlagen und Lagerhäuser berücksichtigen“, erklärt Christoph Bauer, Strategic Sales Development bei Südzucker. Das Produktions- und Distributionproblem von Südzucker gewinnt durch die saisonabhängige Ernte und Verarbeitung der leicht verderblichen Zuckerrüben von September bis Januar weiter an Komplexität. Um die Logistikkosten zu minimieren und die Auslastung der Weiterverarbeitungs- und Verpackungsanlagen im Laufe des gesamten Jahres zu maximieren, war die Erarbeitung eines optimalen Fertigungs- und Distributionsplanes erforderlich.

„Bislang war das Unternehmen bei der Planung der Lieferkette auf einen manuellen Ansatz angewiesen. Wir wussten jedoch, dass wir eine besser strukturierte, effektivere und professionellere Design- und Optimierungsmethode benötigten. Unser erklärtes Ziel war es, das flexibelste und kosteneffizienteste Liefernetz in ganz Europa zu errichten und unseren Kunden weiterhin einen hervorragenden Service zu bieten.“

Die Lösung
Südzucker entschied sich für die Lösung IBM ILOG LogicNet Plus XE, die Bestandteil des Smarter Commerce Supply Chain-Portfolios von IBM ist. Mit IBM ILOG LogicNet Plus XE optimieren Unternehmen dank leistungsfähiger Modellierungsfunktionen ihre Wertschöpfungsketten und finden die am besten geeigneten Alternativen. Außerdem lässt sich so sicherstellen, dass die Bedürfnisse des Kunden stets im Mittelpunkt stehen.

Mithilfe von IBM ILOG LogicNet Plus XE analysiert Südzucker die Beziehungen zwischen Fertigungs-, Lagerungs-, Transport- und Serviceanforderungen. Anschließend ermittelt das Unternehmen die Vor- und Nachteile verschiedener Logistiknetzwerke unter Berücksichtigung der Kosten- und Serviceziele. Alle optimierten Modelle lassen sich anzeigen, miteinander vergleichen und in Tabellen, Grafiken oder in die integrierte, anpassbare Berichtslösung exportieren. So ist es möglich, alle Übersichts- und Detaildaten der optimalen Transportverbindungen und Aktivitäten schnell, einfach und professionell zu präsentieren sowie genau zu analysieren.

„Die neue Lösung ist nicht nur leistungsstark, sondern auch intuitiv und einfach in der Bedienung“, berichtet Bauer. „Wir sind mit den Design- und Modellierungsfunktionen der Lösung extrem zufrieden und profitieren von einer deutlich höheren Transparenz unserer optimierten Fertigungs- und Logistikprozesse.“

Die Optimierung der Supply Chain beginnt jedes Jahr während der Zuckerrübenernte. Dann werden die Zuckererzeugungsmengen für die Weiterverarbeitung, Verpackung und den Direktverkauf an Industriekunden möglichst genau ermittelt. Die Daten dafür kommen aus einer maßgeschneiderten Produktionslösung, die im Haus entwickelt wurde und auf der CPLEX-Optimierungsengine von IBM ILOG basiert, ebenfalls einem Bestandteil des IBM Smarter Commerce Portfolios. Die Ergebnisse werden anschließend mit Nachfrageprognosen aus dem ERP-System, Kapazitäten pro Fabrik und Produkt sowie allen verbundenen Transportkosten kombiniert. Daraus entsteht eine fundierte Grundlage für das Lieferkettenmodell in IBM ILOG LogicNet Plus XE.

Nach der jährlichen Erstellung des Basismodells führen Bauer und sein Kollege Steffen Lukesch, Leiter Business Process Development Sales, Ad-hoc-Aktualisierungen des Modells durch, um größere Schwankungen bei Nachfrage und Transportkosten im Laufe des Jahres zu berücksichtigen. Außerdem werden zusätzliche „Was-wäre-wenn“-Analysen durchgeführt, um Entscheidungen über einmalige Investitionen zu unterstützen. Dank LogicNet Plus XE lässt sich zum Beispiel erkennen, welche Auswirkungen das Hinzufügen oder Entfernen von Ressourcen im aktuellen Netzwerk hat. „Wir nutzen das Modell auch für kleinere Projekte“, erklärt Bauer. „Wenn sich das Unternehmen für die Einrichtung einer neuen Fertigungslinie entscheidet, erstellen wir Szenarien für verschiedene Standorte, analysieren die Logistikkosten und empfehlen die optimalen Kapazitäten für den am besten geeigneten Standort.“

Die Vorteile
Transparenz: Fertigungs- und Logistikplanung optimieren
IBM ILOG LogicNet Plus XE bietet Südzucker umfassende Transparenz der Beziehungen zwischen der Fertigung und den Lieferketten. „Seitdem wir die Software verwenden, haben wir genaue Informationen über die Produktionskapazitäten aller unserer Anlagen. Nun können wir sogar auf die Daten einzelner Fertigungslinien oder Produktgruppen zugreifen. Auf dieser Grundlage ist es uns gelungen, detaillierte Entfernungs- und Kostentabellen für unsere Werke, Lager und Kunden zu erstellen. So erarbeiten und analysieren wir in kürzester Zeit verschiedene Optimierungsszenarien. Dank der übersichtlichen Visualisierung durch die integrierten Präsentations- und Berichtsfunktionen können wir endlich sagen: Wir kennen unser Logistiknetzwerk!“, erklärt Lukesch.

Flexibilität: Auswirkungen auf das Netzwerk abschätzen
Mithilfe von IBM ILOG LogicNet Plus XE ermittelt Südzucker, wann und wo neue Anlagen benötigt werden, und steuert so sehr effizient seine Investitionen und sein Geschäftswachstum. „Seit der Implementierung des Modells können wir Fragen beantworten, die zuvor nur schwer zu beantworten waren. Zum Beispiel: Wo sollen wir unsere Lagerflächen ausbauen bzw. abbauen? Oder: Wo ist es aus logistischer Perspektive sinnvoll, eine Fertigungslinie einzurichten bzw. zu entfernen?“

Bauer erläutert weiter: „Wir können unserem Managementteam nun detaillierte Grafiken und Berichte präsentieren, in denen wir die Auswirkungen von Änderungen auf die gesamte Lieferkette darstellen.“

Einsparungen: Optimale Netzwerkkonfiguration verbessert Rentabilität
Südzucker schätzt, dass es seine Ausgaben für das Logistiknetzwerk dank IBM ILOG LogicNet Plus XE deutlich reduzieren konnte. „Mithilfe der Software ist es uns gelungen, ein höchst kosteneffizientes Logistiknetzwerk einzurichten“, fasst Lukesch zusammen.

Components

IBM products and services that were used in this case study.

Software:
IBM ILOG LogicNet Plus XE

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