MULTIVAC optimiert weltweite Mitarbeitervernetzung

WAN-Optimierung verbessert Produktivität und verkürzt Wartezeiten zum Teil um 97 Prozent

Published on 08-Jul-2013

"IBM und Riverbed haben MULTIVAC unterstützt, globale Standorte flexibler und effizienter miteinander zu verbinden. Bei einem solchen großen Projekt zeigte sich die Kompetenz der beiden Partner in einer kombinierten, erfolgreichen Zusammenarbeit." - Wilfried Grewe, Bereichsleiter Corporate IT, MULTIVAC

Customer:
Multivac GmbH & Co. KG

Industry:
Industrial Products

Deployment country:
Germany

Solution:
Riverbed - WAN Optimization, Riverbed / Steelhead - WAN Optimization, Connectivity and Integration, Virtualization, Virtualization - Network

IBM Business Partner:
Riverbed Technology

Overview

MULTIVAC, ein deutsches Unternehmen aus Wolfertschwenden, entwickelt, produziert und verkauft Verpackungsmaschinen für Nahrungsmittel, medizinische Geräte und viele andere Anwendungsbereiche. 1961 als Familienunternehmen gegründet, beschäftigt MULTIVAC inzwischen über 3.700 Mitarbeiter und verkauft industrielle Tiefziehmaschinen, Traysealer und Vakuumkammermaschinen in rund 140 Länder auf allen Kontinenten.

Business need:
Ein steigender Kommunikationsbedarf bei dem Spezialisten für Verpackungs­lösungen MULTIVAC erforderte eine bessere und zuverlässige Netzwerkverbindung, um Prozesse zu optimieren sowie die Mitarbeiterproduktivität zu erhöhen.

Solution:
MULTIVAC implementierte nach einem erfolgreichen Probelauf die WAN-Optimierungstechnologie Riverbed Steelhead zur Anbindung vieler seiner weltweit 65 Tochterunternehmen.

Benefits:
Die Lösung kann die Transferzeiten von Daten um bis zu 80 Prozent verkürzen und so die Mitarbeiterproduktivität steigern. Bandbreiten lassen sich um das Zwei- bis Vierfache virtuell erhöhen und einzelne Prozesse um bis zu 50 Prozent beschleunigen.

Case Study

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MULTIVAC, ein deutsches Unternehmen aus Wolfertschwenden, entwickelt, produziert und verkauft Verpackungsmaschinen für Nahrungsmittel, medizinische Geräte und viele andere Anwendungsbereiche. 1961 als Familienunternehmen gegründet, beschäftigt MULTIVAC inzwischen über 3.700 Mitarbeiter und verkauft industrielle Tiefziehmaschinen, Traysealer und Vakuumkammermaschinen in rund 140 Länder auf allen Kontinenten.

Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen, hat seinen Umsatz in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt und eine internationale Präsenz mit 65 Tochterunternehmen in der ganzen Welt aufgebaut. MULTIVAC betreibt seine Kern-Anwendungen zentral. Die weltweiten Standorte hängen von einer SAP ERP Instanz ab, die auf IBM® Power Systems™ Servern mit dem Betriebssystem IBM i betrieben wird. Global aufgestellte Technik- und Vertriebsteams arbeiten mit 3D CAD-Software, Konfiguratoren und CRM, um Maschinenkonstruktionen an Kundenwünsche anzupassen. Die komplexen Konfigurationen werden zentral gespeichert.

Wilfried Grewe, Bereichsleiter Corporate IT bei MULTIVAC, erklärt: „MULTIVAC stellt maßgeschneiderte Maschinen für internationale Kunden her. Dieser Service verlangt von unseren Ingenieuren, über geographische Grenzen und über Standorte hinweg an den Spezifikationen und Konstruktionen der Maschinen zusammenzuarbeiten. Jeder braucht daher schnellen und zuverlässigen Zugriff auf unsere CAD-Daten und technischen Dokumente, damit wir jenen qualitativ hohen Kunden­service bieten können, den unsere Kunden von uns erwarten.“

Mit den Jahren der Expansion haben sich die Anforderungen an die Bandbreite erhöht, da im Rahmen des kontinuierlichen Wachstums immer mehr Personen den Zugriff auf die zentral bereitgestellten Lösungen benötigen. Für MULTIVAC wurde es zunehmend schwieriger, den notwendigen Durchsatz zwischen Zentrale und Lokationen zu gewährleisten. An einigen Standorten ließ zudem die lokale Infrastruktur eine Erweiterung der Bandbreite nicht zu.

„Mitarbeiter auf anderen Kontinenten beschwerten sich zum Beispiel, dass sie nicht effizient arbeiten könnten“, so Wilfried Grewe. „Manchmal dauerte es bis zu drei Stunden, bis ein Ingenieur eine zentral gespeicherte CAD-Datei transferiert hatte. Dies behinderte die Arbeit vor allem an weiter entfernten Standorten wie Australien, den USA und anderen Ländern erheblich.“

Eine globale Lösung implementieren
MULTIVAC wandte sich an IBM Global Technology Services®, um eine verbesserte, optimale Datenübertragung zu den einzelnen Standorten zu erreichen. Lösungen von verschiedenen Anbietern wurden von dem Projektteam getestet. Nach einem erfolgreichen Probelauf zwischen der Zentrale in Deutschland und dem Tochterunternehmen in Australien implementierte MULTIVAC eine Lösung auf Basis der Appliances von IBM Business Partner Riverbed Technology. „Die WAN-Optimierungslösung Riverbed Steelhead funktioniert erstaunlich gut“, bestätigt Wilfried Grewe. „Außerdem sind wir immer noch von der Kompetenz und Erfahrung des IBM Teams mit den Steelhead Appliances von Riverbed sehr beeindruckt.“

Die neue Lösung wurde mithilfe von Riverbed Steelhead Appliances gleicher Größen realisiert, sodass per Softswitch individuellen Anforderungen bezüglich Leistung nachgekommen werden konnte. „Unsere Tochterunternehmen sind unternehmerisch unabhängig”, erläutert Wilfried Grewe. „Wir müssen jede einzelne Länderorganisation schon überzeugen, bevor wir die Lösung an den entsprechenden Standorten umsetzen können. Der flexible Dienstleistungsvertrag mit IBM hat diese spezielle Struktur berücksichtigt. So konnten wir die Lösung Schritt für Schritt über einen Zeitraum von 18 Monaten einführen. Heute binden wir einen Standort mit der Riverbed Steelhead Lösung in nur ein bis zwei Tagen an, einschließlich Tests und Konfiguration. Das gibt uns die nötige Flexibilität, die Lösung einfach an verschiedenen Standorten zu testen, um dann zu entscheiden, wo wir mit den Appliances für welche Applikation die besten Ergebnisse erzielen.”

MULTIVAC hat die virtuelle Verbindungskapazität je nach Lokation und Muster der auszutauschenden Daten im Schnitt um den Faktor zwei bis vier erhöht – zum Teil sogar mehr. Thomas Kassirra, der für das Thema Riverbed verantwortliche Mitarbeiter bei MULTIVAC, erklärt: „Ohne die WAN-Optimierungslösung von Riverbed war es schwierig, bestimmte Standorte an die Zentrale anzuschließen. Die neue Lösung ermöglicht nun eine effiziente, globale Zusammenarbeit, die vorher so nicht denkbar war.” Ingenieure und Mitarbeiter des technischen Vertriebs profitieren ganz besonders von den Verbesserungen. Früher konnte es bis zu drei Stunden dauern, eine Zeichnung zu öffnen. Jetzt sehen Mitarbeiter die gewünschten 3D Objekte unter Umständen schon nach zehn Minuten oder weniger auf ihrem Bildschirm - eine deutliche Verbesserung, die teure Arbeitsunterbrechungen vermeidet. MULTIVAC konnte auch seinen Service erheblich verbessern, da Angebote für komplexe Maschinen wesentlich schneller erzeugt und an die Kunden gesendet werden können. Viele weitere Geschäftsprozesse, die auf zentrale Daten zurückgreifen, konnten um bis zu 50 Prozent beschleunigt werden.

MULTIVAC prüft zur Zeit, seine IT-Umgebung weiter zu vereinfachen und in Zukunft virtuelle Maschinen in Niederlassungen über die Virtual Services Platform direkt auf den Riverbed Steelhead Appliances zu betreiben. Wilfried Grewe bemerkt dazu abschließend: „IBM und Riverbed haben MULTIVAC unterstützt, globale Standorte flexibler und effizienter miteinander zu verbinden. Jetzt arbeiten wir mit beiden Partnern zusammen, um die IT-Umgebung weiter zu optimieren. Zum Beispiel könnten wir so kontinuierlich die Server­anzahl in Lokationen reduzieren, um administrativen Aufwand zu sparen. Bei einem solchen großen Projekt zeigte sich die Kompetenz der beiden Partner in einer kombinierten, erfolgreichen Zusammenarbeit.”

Products and services used

IBM products and services that were used in this case study.

Hardware:
Power Systems, Power Systems running i

Software:
IBM i

Service:
GTS Integrated Technology Services, GTS ITS Integrated Communications: Networking Strategy & Opt., IBM-SAP Alliance

Legal Information

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