INTER Versicherungsgruppe mit mehr Produktivität in der Anwendungsentwicklung

Published on 22-Mar-2013

Customer:
INTER Versicherungsgruppe

Industry:
Insurance

Deployment country:
Germany

Solution:
Business Resiliency, Enterprise Modernization, System z Software

Overview

Kompetenz. Fairness. Vertrauen. Seit über hundert Jahren steht die INTER Versicherungsgruppe für diese Werte. Neben der Geschäftsausrichtung auf Privatkunden und das mittelständische Gewerbe ist die INTER aus Tradition den Menschen im Heilwesen und im Handwerk eng verbunden. Die INTER Versicherungsgruppe, mit Direktion in Mannheim, setzt sich im Wesentlichen zusammen aus der INTER Krankenversicherung aG als Mutter, der INTER Lebensversicherung AG, der INTER Allgemeine Versicherung AG und der Bausparkasse Mainz AG (BKM) als 100%ige Töchter.

Business need:
Die INTER Versicherungsgruppe wollte mit deutlich geringerer Personalkapazität vergleichbar viele Großrechner-Anwendungen entwickeln wie die großen Unternehmen der Branche und junge Entwickler dauerhaft zu einem Engagement in der Großrechnerwelt motivieren.

Solution:
Mit IBM® Rational® Developer for System z® führte die INTER Versicherungsgruppe ein Entwicklungstool ein, das in Verbindung mit der Entwicklungsumgebung Eclipse die Vorteile eines modernen Werkzeugs bietet und ebenso bewährte Verfahren aus dem Großrechnerbereich unterstützt.

Benefits:
Steigert durch konsequente Integration und Automatisierung die Effizienz und Produktivität in der Softwareentwicklung. Ermöglicht darüberhinaus die produktive Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen. Die modernen Tools und Prozesse motivieren junge Entwickler.

Case Study

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Kompetenz. Fairness. Vertrauen. Seit über hundert Jahren steht die INTER Versicherungsgruppe für diese Werte. Neben der Geschäftsausrichtung auf Privatkunden und das mittelständische Gewerbe ist die INTER aus Tradition den Menschen im Heilwesen und im Handwerk eng verbunden.

Die INTER Versicherungsgruppe, mit Direktion in Mannheim, setzt sich im Wesentlichen zusammen aus der INTER Krankenversicherung aG als Mutter, der INTER Lebensversicherung AG, der INTER Allgemeine Versicherung AG und der Bausparkasse Mainz AG (BKM) als 100%ige Töchter. Auch zur INTER gehört die Freie Arzt- und Medizinkasse VVaG (FAMK).

Eine effiziente Softwareentwicklungsumgebung weist viele Gemeinsamkeiten mit einer guten Produktionsanlage auf. Verfahren zur Standardisierung, Automatisierung, Fehlerreduzierung oder die Plattform-Strategie für Produktionsanlagen lassen sich sehr gut auf Design und Anforderungen einer Softwareentwicklungsumgebung übertragen. Auch die damit zu erzielenden Effekte wie zum Beispiel Produktivitätssteigerung, Qualitätsverbesserung, Kosteneinsparung oder Förderung der Konzentration auf fachliche Themen sind in beiden Welten gleichermaßen erwünscht.

Verbesserung durch kontinuierliche Innovation
Das Management der INTER Versicherungsgruppe hat deshalb durch gezielte Investitionen den Aufbau einer hoch effizienten Integrierten Softwareentwicklungsumgebung (IDE, Integrated Development Environment) vorangetrieben. Dabei schlug das Unternehmen den Weg der ständigen Verbesserung ein: Evolution statt Revolution. So konnten technische Neuentwicklungen mit hoher Sicherheit richtig eingeschätzt und voreilige Fehlinvestitionen vermieden werden.

Jede neue Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für die innovative Gestaltung von Produkten und Arbeitsprozessen. Für ihren nachhaltig erfolgreichen Einsatz spielt aber die richtige Einschätzung ihrer Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und ihrer Einsatzfolgen eine entscheidende Rolle.

Aufgrund der in der IT-Branche typisch kurzen Innovationszyklen ist es dabei sehr wichtig, den Innovationsprozess professionell zu managen. Die INTER Versicherungsgruppe hat sich strategisch zum Einsatz von Eclipse als Basis-Entwicklungsumgebung für ihre Großrechner entschlossen. Damit verfolgt das Unternehmen eine Plattform-Strategie nach dem Vorbild der Automobilindustrie. Denn Eclipse zeichnet sich dadurch aus, dass verschiedene Tools als Plug-ins angedockt werden können. Die Entwickler brauchen deshalb nicht zwischen verschiedenen Plattformen zu wechseln.

IBM-Technologie ermöglicht reibungslosen Übergang
Um die Eclipse-Plattform zu einer vollwertigen Entwicklungsumgebung auszubauen, hat die INTER Versicherungsgruppe mit Unterstützung von externen Beratern IBM Rational Developer for System z eingeführt. Mit der Rational-Lösung lassen sich einerseits Innovationen schnell nutzen und andererseits vorhandene Tools und Prozeduren, die sich in der Vergangenheit gut bewährt haben, weiter einsetzen.

Durch die 1:1-Übernahme der Grundarchitektur der bisherigen IDE konnte die Softwareentwicklungsumgebung modernisiert werden, während sich gleichzeitig die für ein derart umfangreiches Vorhaben gewöhnlich hohen Kosten minimieren ließen. Außerdem mussten sich die Anwendungsentwickler nicht auf völlig neue Prozeduren umgewöhnen. So können bei der INTER Versicherungsgruppe sowohl die Vorzüge der bisherigen Softwareentwicklungsumgebung als auch die modernen Features von Eclipse und IBM Rational Developer for System z voll zur Geltung kommen.

Erfolg durch Integration und Automatisierung
Im Laufe der Jahre ist bei der INTER Versicherungsgruppe eine vielfach gelobte IDE für Großrechner entstanden, die in der Branche zu einer der führenden zählt. Eine wichtige Komponente davon, die INTER Entwicklungsoberfläche, und andere damit zusammenhän­gende Tools konnte das Unternehmen sogar für einen sechsstelligen Betrag an mehrere Finanzdienstleister verkaufen, darunter zwei große deutsche Banken und zwei große Versicherer. Ein Hauptmerkmal dieser IDE ist der hohe Integrations- und Automatisierungsgrad. Die verschiedenen Teilkomponenten, wie zum Beispiel die Entwicklungsoberfläche, die Ergebnis- und Sourcen-Verwaltung sowie das Metadaten-Repository, wurden nach dem Best-Practice-Prinzip miteinander verknüpft. Deshalb brauchen die Entwickler zur Ausführung von Teilarbeitsschritten nicht ständig zwischen unterschiedlichen Plattformen zu wechseln. Per Knopfdruck starten sie eine Reihe von Prozeduren wie die Zusammenstellung von freizugebenden Programmen oder Komponenten, die Generierung und das Deployment. Alles Weitere läuft automatisch.

Vor dem Start braucht der Entwickler nicht mühevoll selbst alle geänderten Komponenten zusammenzustellen, die mit dem aktuell bearbeiteten Programm in Zusammenhang stehen. Dies erledigt das Metadaten-Repository, indem es während der Entwicklungsarbeit im Hintergrund alle geänderten Komponenten überwacht und aufzeichnet, was in welcher Form geändert wurde. Bei der Generierung und Freigabe stellt das Repository diese Informationen dann steuernd zur Verfügung.

Dieses Konzept steigert die Qualität der Entwicklungsarbeit erheblich. Damit brauchen sich die Entwickler auch nicht mehr um die Funktionalität der verschiedenen eingesetzten Tools und deren Konfiguration und Ausführung zu kümmern. Stattdessen können sie sich völlig auf die Klärung der fachlichen Anforderungen und deren technische Umsetzung konzentrieren. Dies führt zu einer signifikant höheren Entwicklungsproduktivität.

Zusammenarbeit sichert vorbildliche Ergebnisse
Auch die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen bei der Softwareentwicklung lässt sich heutzutage mit dem Einsatz der passenden Technologie wirkungsvoll unterstützen. Das führt zu besserer fachlicher Verständigung, Prozessvereinfachungen und schließlich zu unternehmensübergreifend höherer Effizienz.

Die INTER IT-Abteilung hat deshalb IBM Rational Developer for System z auch den an den Projekten der Sparte Krankenversicherung mitwirkenden Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Ebenso wird die Lösung auch für die Mathematik der Lebensversicherung genutzt. Damit entstand eine gemeinsame Plattform für die Beschreibung der Anforderungen, die Dokumentation und die fachliche Kommunikation untereinander.

Insbesondere die Verknüpfungen zwischen der fachlichen Geschäftsfallbeschreibung und den hieraus resultierenden Programmen im zentralen Repository haben sich in der Praxis gut bewährt. Denn hierdurch kann der Fachbereich die Anforderungsbeschreibungen zur Programmierung einer konkreten Funktionalität strukturiert ablegen. Im Wartungsfall kann dann ein Anwendungsentwickler vom Programm ausgehend direkt auf die fachliche Dokumentation zugreifen. Dieses Verfahren wurde auch von Wirtschaftsprüfern als vorbildlich in Bezug auf die IT-Sicherheit gelobt.

Moderne Arbeitsumgebung bindet auch junge Entwickler
Mit dem Einsatz von IBM Rational Developer for System z verfolgt die INTER Versicherungsgruppe unter anderem auch das Ziel, die Großrechner-Umgebung insbesondere für jüngere Mitarbeiter attraktiv zu halten. Denn einerseits werden Großrechner trotz der Modernisierung der Anwendungen am Frontend noch auf lange Sicht die tragende Säule der IT-Infrastruktur in der Finanzdienstleistungsbranche sein, andererseits werden Großrechner-Programmierer am Markt allmählich rarer.

Im immer schärfer werdenden Wettbewerb um gute Mitarbeiter gewinnen die Unternehmen mit einer modernen technischen Umgebung. Und neue Mitarbeiter, die in ihren bisherigen Arbeitsverhältnissen bei anderen Unternehmen mit verschiedenen Entwicklungsumgebungen gearbeitet haben oder die zuvor als Berater in der Branche tätig waren und deswegen einen vergleichenden Überblick eingesetzter IDEs mitbringen, bezeichnen die Softwareentwicklungsumgebung für die Großrechner-Welt des Unternehmens als exzellent.

Mehr Produktivität und Qualität bei niedrigen Kosten
In der Praxis hat die Ausgestaltung der Innovationsprozesse einen entscheidenden Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das IT-Management der INTER Versicherungsgruppe hat deshalb Konzeption und Entwicklung seiner IDE nach dem „Check- und Balance-Prinzip“ an einen zentralen Arbeitsbereich übertragen. So lassen sich sowohl die Spezialisierung auf die technisch-fachliche Anwendungsentwicklung als auch die Generalisierung im Sinne einer übergreifenden Gestaltung, Konstruktion und Standardisierung der IDE-Komponenten realisieren.

Die erfolgte Modernisierung hat die IT-Abteilung schließlich zu einem leistungsfähigen ‚Enabler‘ für die Verwirklichung höherer Produktivität und besserer Qualität in der Entwicklungsarbeit gemacht. Auch bei den weiteren Innovationsschritten will die INTER Versicherungsgruppe die Softwareentwicklung effizient und kostengünstig halten.

Ziel ist es, mit deutlich geringerer Entwicklungskapazität vergleichbar viele Anwendungen zu entwickeln und zu warten wie die großen Unternehmen der Branche. Und dank ihrer effektiven Softwareentwicklungsumgebung ist die INTER Versicherungsgruppe diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen.

Products and services used

IBM products and services that were used in this case study.

Hardware:
System z

Software:
Rational Developer for System z

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