IKB senkt Kosten durch Migration ihrer SAP Datenbanken

Zeilen- und Indexkomprimierung reduzieren den Speicherbedarf und verbessern die Leistung

Published on 09-Apr-2012

"Unsere Ausgaben für die Migration der Datenbank hatten sich bereits nach weniger als einem Jahr amortisiert. Und die Reduzierung der Kosten war ja angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch unser erklärtes Ziel." - Holger Rosenberg, Direktor und Leiter des SAP Competence Center, IKB Deutsche Industriebank AG

Customer:
IKB Deutsche Industriebank AG

Industry:
Banking

Deployment country:
Germany

Solution:
Business Resiliency, Enterprise Resource Planning, Information Integration, Linux, Optimizing IT

IBM Business Partner:
SAP

Overview

Die IKB Deutsche Industriebank AG ist eine Spezialbank für Unter­nehmensfinanzierung in Deutschland und Europa. Zielgruppen sind der Mittelstand sowie internationale Unternehmen und Private-Equity-Häuser.

Business need:
In der wettbewerbsintensiven Finanzbranche wollte die IKB Deutsche Indus­triebank AG, eine auf die Finanzierung von Unternehmen spezialisierte Bank, ihre Betriebskosten deutlich reduzieren. Mit der Einführung neuer SAP Anwendungen sollten gleichzeitig die Systemperformance verbessert, der Datenspeicher­bedarf reduziert und die Ausgaben für die Systemadministration gesenkt werden.

Solution:
Die IKB Deutsche Industriebank beauftragte IBM® mit der Migration ihrer SAP Datenbanken von Oracle zu IBM DB2® für Linux, UNIX und Windows unter SUSE Linux Enterprise Server. Nach einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie mithilfe der hochentwickelten SAP Bank Analyzer Umgebung der Bank wurden alle SAP Systeme erfolgreich auf IBM DB2 migriert.

Benefits:
Senkung der Betriebskosten für SAP und Datenbanken um 21 Prozent. Reduzierung des Speicherbedarfs um 45 Prozent durch Verkleinerung der Datenbankgrößen um 60 Prozent mithilfe hochmoderner Funktionen für die Zeilen- und Indexkomprimierung. Optimierung der Datenbankverwaltung durch Automatisierung. Verbesserung der Systemperformance sowie Verringerung der Disaster-Recovery- und Backup-Zeiten um rund 50 Prozent.

Case Study

Klicken Sie hier, um diese Referenz auf Englisch zu lesen.

Die IKB Deutsche Industriebank AG ist eine Spezialbank für Unter­nehmensfinanzierung in Deutschland und Europa. Zielgruppen sind der Mittelstand sowie internationale Unternehmen und Private-Equity-Häuser.

Zur Reduzierung der Kosten im SAP Betrieb entschloss sich die Bank zu einer Migration ihrer SAP Systeme von UNIX in eine SUSE Linux Enterprise Server-Umgebung mit Standard-Intel-Hardware. Durch Aktualisierung der SAP Anwendungen auf die neuesten Versionen wollte die Bank außerdem zusätzliche SAP Funktionen nutzen. Aufgrund der Einschränkungen der vorhandenen Datenbankplattform wären dafür jedoch beträchtliche Zusatzinvestitionen erforderlich gewesen.

Suche nach der besten Datenbank für SAP
Um die Kosten nicht nur im Hardwarebereich zu reduzieren, evaluierte die IKB Deutsche Industriebank auch verschiedene Alternativen für ihre Datenbanksoftware. Zusammen mit SAP analysierte die Bank unterschiedliche Datenbanktechnologien und untersuchte die Kosteneffizienz der einzelnen Lösungen. Nach einem Vergleich von Oracle, Microsoft SQL Server und IBM DB2 erkannte die IBK Deutsche Industriebank, dass sich nur mit IBM DB2 die Betriebskosten senken, die Systemperformance verbessern und der Speicherbedarf um 45 Prozent reduzieren ließen. Die enge Kooperation zwischen IBM und SAP mit abgestimmten Produktentwicklungszyklen und einer nahtlosen Anwendungsintegration bot weiteres Potenzial für eine vereinfachte Verwaltung und zusätzliche Kosteneinsparungen.

Die Bank wählte ihre größte und komplexeste SAP Bank Analyzer Anwendung mit einem Datenbankvolumen von 2 TB als Testobjekt für eine Machbarkeitsstudie aus. Nach der Migration und Optimierung des Systems durch IBM lief SAP Bank Analyzer deutlich schneller. Außerdem konnte die Datenbankgröße mit IBM DB2 um rund 50 Prozent reduziert werden.

Umfangreiche SAP Landschaft
Die IKB Deutsche Industriebank betreibt 40 SAP Umgebungen. Davon bedienen elf Produktionssysteme rund 1.600 Anwender. Die SAP Einsatzgebiete der Bank umfassen die SAP ERP Module Financials (FI) und Controlling (CO) für wichtige Finanzprozesse sowie SAP Bank Analyzer als geschäftskritische Anwendung für die Einhaltung gesetz­licher Regelungen sowie für Berichts- und Auditanforderungen.

Zudem verwendet die Bank SAP ERP Human Capital Management (HCM), SAP NetWeaver Business Warehouse (BW), SAP Supplier Relationship Management (SRM), SAP NetWeaver Portal und SAP E-Recruiting. Die Leasingtochter der Bank, IKB Leasing, nutzt außerdem eine eigens entwickelte Leasing-Lösung auf Basis der SAP NetWeaver Application Server Technologie. Der interne IT-Dienstleister der Bank, IKB Data, nutzt das SAP Modul Sales and Distribution (SD) zur Unterstützung seiner Vertriebsprozesse.

Migration zu IBM DB2
Zusammen mit SAP und IBM plante und realisierte die IKB Deutsche Industriebank die Migration aller SAP Systeme von Oracle zu IBM DB2 für Linux, UNIX und Windows in der neuen Serverinfrastruktur der Bank. Die Systeme wurden mit der Standardmethode heterogener Systemkopien migriert.

Für eine Migration der 2 TB großen Datenbank der SAP Bank Analyzer Anwendung im vorgesehenen Zeitraum musste die Standard-Migrationsmethode optimiert werden. Hoch qualifizierte Experten von IBM analysierten dazu die Datenbanken, um die beste Migrationsab­folge zu ermitteln. Das gemischte Team migrierte diese zwei SAP Systeme schließlich mithilfe der Table Splitting-Methode, um durch parallelen Import- und Exportbetrieb eine beschleunigte Migration zu ermöglichen. „Die Spezialisten von IBM hatten zuvor Systeme mit einer Größe von bis zu 16 TB migriert. Aus diesem Grund war unsere Datenbank mit 2 TB keine besondere Herausforderung für sie“, berichtet Holger Rosenberg, Direktor und Leiter des SAP Competence Center bei der IKB Deutschen Industriebank AG.

Es gab einige Verknüpfungen zwischen den Oracle-Datenbanken und der Kreditbearbeitungsanwendung der Bank. Das IBM Team ersetzte diese durch standardisierte Zugriffe, so dass alle Anwendungen mit der neuen Datenbank weiter funktionierten.

Im Rahmen des Migrationsprojekts wurden die Datenbankadministra­toren der IKB Deutschen Industriebank eingeladen, an einem viertägigen Workshop zur DB2 Administration bei IBM teilzunehmen. „Obwohl IBM DB2 leicht zu verwalten ist, war die Schulung sehr hilfreich“, sagt Holger Rosenberg.

Reduzierung der Kosten durch Automatisierung und Komprimierung
Durch die Implementierung von IBM DB2 konnte die IKB Deutsche Industriebank viele der integrierten Selbstverwaltungsfunktionen nutzen, um die Systemverwaltung und Optimierung zu automatisieren. Dank dieser Funktionen benötigen die Systemadministratoren der Bank nun weniger Zeit für die Konfiguration und Optimierung. Dennoch bleibt die Performance hoch.

Das SAP DBA Cockpit für IBM DB2 ermöglicht eine einfachere Integration der Datenbankverwaltung in SAP Administrations-Workflows und liefert detaillierte Informationen zu Konfiguration und Status der SAP Datenbank. So lässt sich die Datenbankverwaltung deutlich effizienter gestalten.

Dank der Zeilen- und Indexkomprimierung von IBM DB2 ist die Speicher- und CPU-Auslastung gesteigert und die Systemperformance deutlich verbessert worden. Der geringere Datenverkehr führt außerdem zu schnelleren System Refreshs und kürzeren Antwortzeiten. Die Reduzierung der Datenbankgrößen um durchschnittlich 60 Prozent ermöglicht schließlich kürzere Backup- und Wiederherstellungszeiten. Das wirkt sich positiv auf die Datensicherheit und die Verfügbarkeit aus.

Mit der Implementierung einer neuen Hardwareplattform unter SUSE Linux Enterprise Server und der Migration der SAP Datenbanken zu IBM DB2 konnte die IKB Deutsche Industriebank ihre Gesamtinvestitionskosten für die neue Software- und Hardwareinfrastruktur um 85 Prozent, die Betriebskosten der SAP Umgebung um 21 Prozent und die Stromkosten um 80 Prozent reduzieren. „Unsere Ausgaben für die Migration der Datenbank hatten sich bereits nach weniger als einem Jahr amortisiert“, berichtet Holger Rosenberg. „Und die Reduzierung der Kosten war ja angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch unser erklärtes Ziel.“

„IBM hat uns als Dienstleister überzeugt“, fasst Holger Rosenberg zusammen. „Die IBM Experten waren jederzeit für uns da. Wir hatten nach der optimalen Lösung für die IKB Deutsche Industriebank gesucht und der Service der IBM Berater sowie der sehr gute Support haben uns darin bestätigt, dass wir mit IBM DB2 die richtige Entscheidung getroffen haben.“

Products and services used

IBM products and services that were used in this case study.

Software:
DB2 for Linux, UNIX and Windows

Operating system:
Linux

Service:
IBM-SAP Alliance

Legal Information

© Copyright IBM Corporation 2012 IBM Deutschland GmbH 71137 Ehningen Deutschland ibm.com/de IBM Österreich Obere Donaustrasse 95 1020 Wien ibm.com/at IBM Schweiz Vulkanstrasse 106 8010 Zürich ibm.com/ch Hergestellt in DeutschlandMärz 2012 IBM, das IBM logo, ibm.com und DB2 sind Marken der IBM Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Sind diese und weitere Markennamen von IBM bei ihrem ersten Vorkommen in diesen Informationen mit einem Markensymbol (® oder ™) gekennzeichnet, bedeutet dies, dass IBM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Informationen Inhaber der eingetragenen Marken oder der Common-Law-Marken (common law trademarks) in den USA war. Diese Marken können auch eingetragene Marken oder Common-Law-Marken in anderen Ländern sein. Eine ak­tuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite „Copyright and trademark information“ unter ibm.com/legal/copytrade.shtml. Hinweise auf Produkte, Programme oder Dienstleistungen von IBM in dieser Veröffentlichung bedeuten nicht, dass IBM diese in allen Ländern anbietet, in denen IBM vertreten ist. Der Hinweis auf Produkte, Programme oder Dienstleistungen von IBM bedeutet nicht, dass nur Produkte, Programme oder Dienstleistungen von IBM verwendet werden können. Funktionell gleichwertige Produkte, Programme oder Dienstleistungen können alternativ verwendet werden. Sämtliche hier genannten Beispiele zeigen, wie Kunden IBM Produkte eingesetzt und welche Ergebnisse sie erzielt haben. Die tatsächlichen Umgebungskosten und Leistungsmerkmale variieren in Abhängigkeit von Konfigurationen und Bedingungen des jeweiligen Kunden. IBM Hardwareprodukte werden fabrikneu hergestellt. Sie können neben neuen auch wiederverwendete Teile enthalten. Unabhängig davon gelten in jedem Fall die IBM Gewährleistungsbedingungen. Diese Veröffentlichung dient nur zur allgemeinen Information. Fotos zeigen möglicherweise Konzeptstudien.