Universität Wien

Published on 14-Sep-2010

"Durch die frühzeitige Einführung eines Data Warehouses und mithilfe der Reporting Lösung von IBM hat sich die Universität Wien einen Vorsprung in der österreichischen Universitätslandschaft erarbeitet, welche sich durch die Veränderung der strukturellen Rahmenbedingungen mit einer erhöhten Steuerungs- und Planungsnotwendigkeit konfrontiert sieht. " - Gerald Buchgeher, Finanzwesen und Controlling

Customer:
Universität Wien

Industry:
Education

Deployment country:
Austria

Solution:
Business Intelligence

Overview

Erstellen eines zentralen Berichtswesens für die obere Managementebene, die dezentralen Einheiten sowie für externe Informationsbedürfnisse. Einheitliche, konsistente und vergleichbare Berichte und Kennzahlen als Grundlage zur Planung und Steuerung.

Business need:
Aufgrund einer neuen Gesetzeslage und der damit einhergehenden Verlagerung von immer mehr Management- und Steuerungsaufgaben sieht sich die Universität Wien mit einer Vielzahl von Informationsbedürfnissen konfrontiert. Diese sind entweder externer (Tätigkeitsbericht, Leistungsvereinbarungen, Wissensbilanz, Rankings, usw.) oder interner Natur (Entwicklungsplanung, Budgetverhandlungen, Zielvereinbarungen, Lehrcontrolling, usw.).

Solution:
Mit IBM Cognos BI wurde eine integrierte Lösung angestrebt, die es möglicht macht, alle Produkte in einer Plattform zu vereinen und somit den Lernaufwand zu minimieren.

Benefits:
Hohe Benutzerfreundlichkeit für den Endbenutzer, vielfältige Möglichkeiten zur Erstellung auch von komplexen Reports, geringer Schulungsbedarf und schnelle Erfolgserlebnisse für die User, ausgezeichnet gelöste Berichtsverteilung in den wichtigsten Dateiformaten über Mail oder über die IBM Cognos-Portallösung, tagesaktuelle und standardisierte Berichte.

Case Study

Die Universität Wien

wurde im Jahre 1365 von Herzog Rudolf IV. gegründet. Sie ist die älteste Universität im deutschen Sprach- und Kulturraum und eine der größten Universitäten Zentraleuropas.

Derzeit sind an der Universität Wien rund 74.000 Studierende in rund 180 Studien eingeschrieben. Die über 6.500 WissenschafterInnen der Universität Wien forschen und lehren in folgenden Bereichen: Katholische Theologie, Evangelische Theologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissen-schaften, Informatik, Historische Kulturwissenschaften, Philologische Kulturwissenschaften, Philosophie und Bildungswissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften, Mathematik, Physik, Chemie, Geowissenschaften, Geographie und Astronomie, Lebenswissenschaften, Translationswissenschaft sowie Sportwissenschaft.

Die Universität Wien hat vielfältige internationale Beziehungen in Forschung und Lehre und baut diese laufend aus. Die Universität Wien ist Teil des Erasmus/Sokrates-Programms und ist Mitglied mehrerer internationaler Netzwerke, womit Studierende aus über 130 Staaten der Erde die über 9.000 Lehrveranstaltungen pro Semester nutzen.

Die Ausgangslage
Aufgrund einer neuen Gesetzeslage und der damit einhergehenden Verlagerung von immer mehr Management- und Steuerungsaufgaben sieht sich die Universität Wien mit einer Vielzahl von Informationsbedürfnissen konfrontiert. Diese sind entweder externer (Tätigkeitsbericht, Leistungsvereinbarungen, Wissensbilanz, Rankings, usw.) oder interner Natur (Entwicklungsplanung, Budgetverhandlungen, Zielvereinbarungen, Lehrcontrolling, usw.).

Bis zur Einführung eines Data Warehouses gab es an der Universität Wien mit Ausnahme des Finanzbereichs kein einheitliches Standardberichtswesen. Die unterschiedlichsten Auswertungen wurden mittels arbeitsintensiver SQL-Abfragen direkt aus den operativen Systemen gezogen, wo Millionen von Datensätzen aus den unterschiedlichsten Datenbereichen und von einer Vielzahl von Sachbearbeitern verwaltet werden.

Das Reporting System der Universität Wien
ermöglicht es, mittels der IBM Cognos Reporting-Lösung, diese Daten einfach und auf Knopfdruck auszuwerten. Mitarbeiter der Universität Wien können durch die einfache Handhabung ohne fremde Hilfe aktuelle Berichte ausführen und dadurch einen großen Teil Ihres Informationsbedarfes decken. Mit dem Reporting System steht der Universitätsleitung, den Dienstleistungseinrichtungen, Fakultäten und Zentren sowie Studienprogrammleitungen ein einfach zugängliches Berichtswesen zur Verfügung. Die Berichte werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen und Anspruchsgruppen in den wissenschaftlichen Einheiten vordefiniert.

Die Zwischenschaltung eines zentralen Datawarehouse erleichtert die Datenauswertung, da es für eine einheitliche Datenbasis und standardisierte Mengen sorgt, was vergleichbare Kennzahlen sicherstellt. Relevante Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zu einem gemeinsamen, konsistenten Datenbestand zusammengeführt. Durch diese Bündelung vieler Datenbereiche sind bereichsübergreifende Auswertungen und eine globale Sicht auf verteilte Datenbestände möglich.

Die Verantwortlichkeit für die Datenqualität liegt bei den jeweiligen Fachabteilungen, darüber hinaus wurden gezielte Maßnahmen zur Verbesserung und dauerhaften Sicherstellung der Datenqualität gesetzt, welche strukturiert im Rahmen des Datenqualitätsmanagements behandelt werden.

Die User und ihre Zufriedenheit
Nach der Einführung der IBM Cognos-Lösungen vor 4 Jahren wurde neben den Datenbereichen auch der Userkreis auf bisweilen 280 Mitarbeiter kontinuierlich ausgeweitet. Eine kürzlich durchgeführte, anonymisierte Userbefragung ergab, dass sowohl die Wichtigkeit als auch die Zufriedenheit in gleichem Maße als sehr hoch beurteilt wurde. Die intuitive Navigation brachte nur geringen Schulungsbedarf für die Berichtsempfänger mit sich, was zu schnellen Erfolgserlebnissen der Benutzer führte. Die täglich aktuellen Berichte stellen eine echte Innovation an der Universität Wien dar: Noch nie war es für einzelne Benutzer möglich, selbst auf Information zuzugreifen und individuelle Berichte mit den gewünschten Abfrageparametern auszuführen.

Ein wichtiger Nebeneffekt der Einführung von Cognos ist die erreichte Transparenz der in die operativen Systeme eingegebenen Daten: Nun erkennen die einzelnen Abteilungen die Auswirkungen von Datenfehlern, da diese über das Reporting System sichtbar werden, und strengen sich stark an, die Daten korrekt und konsistent zu erfassen. Dadurch konnte das Vertrauen in die Validität der Berichte stark gesteigert und die Glaubwürdigkeit

Über IBM Cognos BI und Performance-Management
IBM Cognos Business Intelligence- (BI-) und Performance Management-Lösungen bieten weltweit führende Unternehmensplanungs-, Konsolidierungs- und BI-Software, Unterstützung und Dienstleistungen, die Unternehmen dabei helfen, die finanzielle und operative Performance zu planen, zu verstehen und zu verwalten. IBM Cognos-Lösungen vereinen Technologie, analytische Anwendungen, Best Practices und ein umfangreiches Partnernetzwerk, um den Kunden eine offene, anpassbare und umfassende Performance-Lösung zu bieten. Mehr als 23.000 Kunden in über 135 Ländern auf der ganzen Welt wählen IBM Cognos-Lösungen. Weitere Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: www.ibm.com/cognos

Products and services used

IBM products and services that were used in this case study.

Software:
Cognos 8 Business Intelligence

Legal Information

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