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Rational und SOA-Lebenszyklusmanagement

Rational software

SOA-Bereitstellung mit Rational

"Ohne eine solide Architektur und Governance ist SOA reine Zeitverschwendung."
James Governor, Principal Analyst, Redmonk

Bei einer unzureichenden Governance kann eine SOA-Initiative lediglich zu einer weiteren isolierten Anwendung führen. Mit der richtigen SOA-Governance können die verschiedenen Geschäftsbereiche und IT-Mitarbeiter die Ausrichtung der Entwicklungsaktivitäten an den Geschäftszielen sicherstellen, damit die von beiden Seiten erstellte SOA-Lösung wirklich unternehmensübergreifenden Charakter hat. Bei der SOA-Governance handelt es sich um die Richtlinien, Verfahren, Kontrollpunkte und Entscheidungsrechte, die die Errichtung eines effektiven Prozesses ermöglichen, um SOA-Investitionen optimal zu nutzen.

Nach der Einrichtung des Governance-Frameworks verlagert sich der Schwerpunkt auf die Ausführung des Prozesses und die Überwachung der Ergebnisse. In vielen Unternehmen befinden sich die Personen, die Services bereitstellen, in verschiedenen Gebäuden, Ländern und Zeitzonen. Sie können sich sogar in anderen Unternehmen befinden, wenn die Arbeiten extern vergeben wurden oder von Geschäftspartnern erledigt werden. In solchen Entwicklungsumgebungen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die eingerichteten SOA-Governancerichtlinien die Verwaltung von Aktivitäten im gesamten Servicelebenszyklus regeln.

Mit IBM Rational-Lösungen für das Management des Servicelebenszyklus kann die Umsetzung des SOA-Governancemodells automatisiert werden. Wie in der folgenden Grafik gezeigt, können Sie festgelegte Verfahren, Steuerfunktionen und Entscheidungsprozesse in die Prozesse für die Verwaltung des Lebenszyklus von Serviceressourcen einbetten.

Bei der IBM Lösung handelt es sich um eine umfassende Produktfamilie, die Technologien, Funktionen, Regionen und Entwicklungsumgebungen abdeckt. Das verfügbare Funktionsspektrum umfasst das Prozess- und Portfoliomanagement, das Änderungs- und Freigabemanagement, das Qualitätsmanagement sowie das Architekturmanagement. Die an den einzelnen Schritten der Software- und Systembereitstellung Beteiligten (Unternehmensanalysten, Architekten, Entwickler, Tester und IT-Betriebsteam) können überprüfen, ob die Services und modularen Anwendungen, die modelliert, aufgebaut, implementiert und verwaltet werden, an den Geschäftsanforderungen des Unternehmens ausgerichtet sind. Eine Governanceanforderung wie „Die Bestelleingabe darf nicht länger dauern als fünf Minuten“ kann beispielsweise zu einer Managementmetrik wie „Das System muss in 100 Millisekunden oder weniger auf die Eingabe X reagieren“ führen.

Dabei muss unbedingt beachtet werden, dass das SOA-Governance-Framework nicht statisch ist. Das Feedback aus dem Bereich des Servicelebenszyklusmanagements führt zu einer Verfeinerung der SOA-Governancerichtlinien und -verfahren, um die Prozesse laufend zu verbessern.

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