
Tab navigation
Service Lifecycle Management
Die SOA-Lösung (serviceorientierte Architektur) von IBM Rational umfasst Beratungsservices, ein SOA-Governancemodell sowie eine Infrastruktur und Werkzeuge für das Servicelebenszyklusmanagement, mit deren... Hilfe das Potenzial von SOA-Investitionen vollständig ausgenutzt werden kann.
Ein wesentliches Problem bei der SOA-Akzeptanz besteht darin, dass interne und externe Gruppen die Ausführung strategischer Geschäftsprozesse beeinflussen. Mit Hilfe einer SOA stehen zuvor isolierte Daten jetzt als Services zur Verfügung, die abteilungs-, geschäftsbereichs- und sogar unternehmensübergreifend genutzt werden können. Daraus resultieren unweigerlich Fragen in Bezug auf Entscheidungsrechte, Prozessmesswerte und Prozesssteuerung. Wer entscheidet, ob andere Anwendungen auf einen Service zugreifen dürfen? Wer finanziert den gemeinsam genutzten Service? Wer ist der Eigner? Wie ist der Service implementiert? Wie wird ermittelt, ob die erwarteten Ergebnisse erzielt werden? Wer ist bei Störungen für die Korrekturen verantwortlich?
Die SOA-Lösung von IBM Rational bietet mit einem ganzheitlichen Konzept, das auch Governance- und Managementprobleme berücksichtigt. Ein bewährtes SOA-Governancemodell unterstützt Sie bei der Definition der erforderlichen Richtlinien, Verfahren und Prozesse für eine effiziente und effektive Entscheidungsfindung auf Unternehmens- und IT-Ebene. Die Ausführung des Governanceprozesses erfolgt über eine Managementinfrastruktur für den Servicelebenszyklus, in der der gesamte Prozess für die Entwicklung und Verwaltung von Services im Unternehmen festgelegt ist.
Durch die Verringerung der inhärenten Risiken einer SOA mittels eines ausgewogenen Servicelebenszyklusmanagements werden Unternehmen in die Lage versetzt, mehr Motivation in alle Unternehmensbereiche zu bringen, Unternehmensressourcen wiederzuverwenden und Services gemeinsam zu nutzen. Eine Abteilung ist dann eher dazu bereit, ehemals interne Anwendungsressourcen freizugeben, wenn der Schutz dieser Ressourcen gewährleistet ist. Genauso ist die Bereitschaft einer Abteilung größer, Services oder Prozesse anderer Gruppen zu nutzen, wenn Integrität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung sichergestellt werden können.
Durch eine schnellere SOA-Akzeptanz kann das Unternehmen die Vorteile einer SOA schneller nutzen. Dies sind beispielsweise höhere Prozessflexibilität, bessere Reaktionsfähigkeit sowie geringere Software- und Systembereitstellungskosten.
| Aufgabenbereich | Typische Herausforderungen |
|---|---|
CEO, Geschäftsbereichsleiter, CIO, CTO, VP Entwicklung, Unternehmensanalyst |
Wer entscheidet, welche gemeinsam genutzten Services benötigt werden und in welchen Unternehmensbereichen sie implementiert werden müssen? Wie wird die SOA-Entwicklung und -Verwaltung von gemeinsam genutzten Services finanziert? Wie wird sichergestellt, dass sich SOA-Projekte an den Geschäftszielen orientieren und die erwarteten betriebswirtschaftlichen Ergebnisse liefern? |
Leitende Manager in der Softwareentwicklung, Entwicklungsmanager, Projektmanager, Betriebsleiter |
Wie können Services verwaltet, geschützt und gleichzeitig deren Wiederverwendung gefördert werden? Wie wirkt sich die Wiederverwendung von Geschäftsservices auf die Fähigkeit aus, Service-Level-Agreements (SLAs) zu erfüllen? |
Wie kann ich die Fähigkeit verbessern, qualitativ hochwertige Services und modulare Anwendungen schnell und effizient bereitzustellen? Wie kann sichergestellt werden, dass die erstellten Anwendungen die Aufgaben erfüllen, die von ihnen erwartet werden? |
