Schöne vernetzte Welt

Warum Unternehmen ihre Arbeitsund Sichtweisen überdenken sollten
Soziale Online-Netzwerke, Smartphone, intelligente Energiezähler – noch vor Kurzem war das Zukunftsmusik. Doch viel hat sich getan, die Welt befindet sich im digitalen Wandel und die Innovationszyklen werden kürzer.

Digitalisierung und Vernetzung sorgen für Transformationen. Nicht nur unser gesellschaftliches Miteinander ändert sich, sondern auch geschäftliche Strukturen. Längst ist von Hyperdigitalisierung die Rede – bereits heute übersteigt die Anzahl digitaler Leistungsangebote die physischen.

Es ist Zeit, sich Herausforderungen und Chancen der digital vernetzten Welt vor Augen zu führen. Bahnbrechende Geschäftsmodelle sind denkbar, gleichzeitig sind große Aufgaben im Umgang mit Daten zu bewältigen. Wie extrahiert man geschäftskritisches Wissen aus unterschiedlichsten Datenquellen? Wie teilt und nutzt man Wissen effizient?

Unternehmen müssen umdenken. Nicht umsonst stellt die CeBIT 2013 die digitale Vernetzung in den Vordergrund. „Die Entwicklung zu einer ,Shareconomy‘ macht es notwendig, Geschäftsmodelle im Sinne von ,Rethink your Business‘ immer wieder auf den Prüfstand zu stellen“, sagt dazu Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland. Innovationen seien dafür dringend erforderlich. Doch viele Fragen sind offen. Begriffe wie Social Business, Industrie 4.0 oder Internet der Dinge kursieren – klingt gut, doch was hat das mit meinem Unternehmen zu tun?

Vernetzte Zusammenarbeit

Unsere vernetzte Welt ist dezentral strukturiert, der Umgang mit Informationen demokratisch – wir teilen Informationen über das Internet, tauschen uns in Netzwerken aus und verewigen uns in Blogs. Dies erfordert neue Formen der Kundeninteraktion, etwa über Social-Media-Kanäle oder Crowdsourcing.

Auch Kollegen im Unternehmen teilen ihr Wissen. Das „Social Business“ kann alteingesessene Arbeits- und Führungsstrukturen aufbrechen und durch flexiblere Formen der Zusammenarbeit ersetzen. Kollegen, die ihr Wissen teilen und über Ländergrenzen zusammenarbeiten, sind produktiver. Nicht ohne Grund kommt eine Studie des Analystenhauses PAC zu dem Schluss, dass Unternehmen die Vernetzung ihrer Mitarbeiter aktiv unterstützen sollten.

Diese Ansicht teilt Management-Vordenker Reinhard K. Sprenger: Mitarbeiter könnten heute systematisch und verantwortungsvoll zusammenarbeiten, anstatt auf Anweisungen von oben zu warten. Die Demokratisierung von Informationen erschwere zwar die traditionelle Mitarbeiterführung, erleichtere allerdings die Zusammenarbeit erheblich.

Auch die Dinge vernetzen sich

Eine weitere Dimension der vernetzten Welt ist das „Internet der Dinge“ – für Gartner einer der Top-Technologietrends. Smartphones, Wasserkocher, Energiezähler, Kühlschränke, Autos – über das Internet tauschen die Geräte Informationen aus. Eingebaute Sensoren machen es möglich.

Man stelle sich die Einsatzgebiete dieser eingebetteten Systeme vor: Parkplätze mit sensorgesteuerten Leitsystemen führen zum nächsten freien Platz. Smartphones ermöglichen den mobilen Einkauf inklusive NFCBezahlmöglichkeiten (Near Field Communication). Das Haus von morgen reguliert seinen Energieverbrauch selbst. Nicht zu vergessen das vernetzte Fahrzeug: „Das Auto steuert in die Internet-Revolution“, titelt das Fachmagazin CIO und berichtet von intelligenten, selbstfahrenden Vehikeln mit Verkehrssensoren und Sprachsteuerung.

Im Unternehmen dehnt sich die Vernetzung der Geräte auf Produktions- und Lieferprozesse aus. „Industrie 4.0“ vermählt industrielle Prozesse mit Informationstechnik: Intelligente Systeme und Maschinen könnten künftig über Sensoren eigenständig Informationen aufnehmen, verarbeiten, Aktionen auslösen und interne Prozesse steuern.

Neue Modelle,
neue Herausforderungen

Die vernetzte Welt schafft Freiräume für neue Geschäftsmodelle. Beispiel mytaxi: Eine einfache Smartphone-App für Taxifahrer und -suchende schickt sich an, den deutschen Taximarkt umzukrempeln. Weitere Modelle sind denkbar – für die Verteilung von Energie, für das gemeinsame Nutzen von Dienstleistungen und Informationen, für den Handel, für den Arbeitsmarkt und vieles mehr.

Keine Frage: Digitalisierung und Vernetzung haben die Parameter geändert. Die Anwaltssozietät Baker & McKenzie nutzt ein cloud-basiertes System für Zusammenarbeit und Dokumentenmanagement. Der Fleischvermarkter Westfleisch verarbeitet Sensordaten für detaillierte CO2-Analysen.

Die Technologien sind vorhanden – das IBM Portfolio umfasst Systeme für die Datenintegration und -analyse, ausgereifte Big- Data-Technologien oder Cloud-Lösungen. Doch eine IBM Studie zeigt, dass viele Unternehmen noch nicht auf die Anforderungen eingestellt sind. Wo wird unsere vernetzte Welt in zehn, in zwanzig Jahren stehen? Sicher ist: Neue Arbeitsweisen und intelligente Technologien beeinflussen den Markterfolg maßgeblich.

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