Bessere Performance durch pünktlichen Output trotz unsicherer Nachfrage, komplizierter Prozesse und Abweichungen beim Input
Das Management der Produktion und Kapazitäten hängt von der Auftragsausführung und von Informationen zu den erwarteten Verkaufsmengen ab. Sie müssen die Produktnachfrage schon lange im Voraus kennen, um die Kapazitäten zu planen und die Produktionsläufe für bestimmte Produkte zu terminieren. Damit werden die Ausfallzeiten minimiert und die Maschinenauslastung wird maximiert.
Veränderungen bei der Nachfrage wirken sich auf die Input-Anforderungen aus. Der Domino-Effekt der Änderungen setzt sich durch den gesamten Betriebsprozess fort und sorgt für eine Reihe von kostenintensiven Reaktionsmaßnahmen beim Kapazitätsmanagement. Deshalb müssen neue Informationen sofort weitergegeben werden, damit die Operations-Abteilung ihre Zeitpläne entsprechend ändern kann. Darüber hinaus müssen Sie dem Kunden-Service eventuelle Verzögerungen kommunizieren, sodass damit verbundene Probleme dort gelöst werden können.
Im Entscheidungsgebiet Produktion und Kapazitäten können Sie Planungsziele und Scorecarding-Kennzahlen für folgende Elemente des Performance-Managements definieren:
- Rückstand (%)
- Kapazitätsauslastung (%)
- Anlagenverfügbarkeit (%)
- Produktionsfixkosten, Produktionsgrenzkosten und variable Produktionskosten (€ und %)
- Produktionsstunden und Serienläufe (#)
- Ausschusseinheit (#)
- Rüstzeit (#)
- Produzierte und nachbearbeitete Einheiten (#)
Sehr wichtig ist auch, dass Sie diese Zielvorgaben und Kennzahlen anhand einer Reihe von Dimensionen analysieren können, um die in den Daten verborgenen Faktoren zutage zu fördern:
- Fiskal-Monat/Jahr
- Maschinentyp/Anlagentyp
- Herstellungsproduktkomponente
- Organisation/Abteilung
- Produktionsprozess
Das Entscheidungsgebiet Produktion und Kapazitäten in der Praxis
Sie definieren Ihre Vorgaben auf der Basis von Zielen und Kennzahlen aus dem Bereich Produktion und Kapazitäten. Im Rahmen Ihrer Erfolgskontrolle stellen Sie fest, wie die Resultate im Vergleich zu den Zielvorgaben abschneiden. Darüber hinaus nehmen Sie eine detaillierte Ergebnisauswertung vor, um weiteren Aufschluss über folgende Faktoren zu bekommen, die sich auf das Performance-Management auswirken.
- Variable Produktionskosten(€ und %): Was sind die Auswirkungen, wenn wir unseren Produktionsplan für diese dringende Kundenanforderung ändern?
- Kapazitätsauslastung (%): Reicht die Produktionskapazität des Werks, um die Nachfrage zu befriedigen?
- Rückstand (%): Wie können wir die Produktlieferung ohne Erhöhung der Kosten verbessern?
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