Wie werden die IT-Ressourcen zum Erzielen des größtmöglichen ROA und der höchsten Performance optimiert?
Das Entscheidungsgebiet IT-Portfoliomanagement liefert die Details zu den IT-Ressourcen des Unternehmens und gibt Aufschluss darüber, wie gut sie das Unternehmen unterstützen und welche Chancen zur Verbesserung der Renditen für IT-Ausgaben bestehen. Was müssen Sie tun, um eine bessere Performance zu erzielen? Sollten Sie:
- das Portfolio durch Kauf neuer IT-Ressourcen erweitern?
- mehr in bestehende IT-Ressourcen investieren, um damit einen höheren Wertbeitrag zu generieren?
- obsolete oder ineffiziente IT-Ressourcen ausmustern?
- Kontrollmechanismen implementieren, um die Risiken im Zusammenhang mit IT-Ressourcen zu reduzieren?
Die drei Kernkategorien und -attribute der IT-Ressourcen sind: Infrastruktur, Anwendungen und Informationen. Mithilfe dieses Entscheidungsgebiets kann die IT-Abteilung folgendes analysieren:
- Bestand der physischen IT-Ressourcen (Hardware, Software, Datenquellen und Anwendungen)
- Attribute (wie Lieferant und Direktkosten)
- Grundeigenschaften (wie Flexibilität, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Kompatibilität und Verfügbarkeit)
Zur Unterstützung dieser Analyse ermöglicht Ihnen das Entscheidungsgebiet IT-Portfoliomanagement, Planungsziele und Scorecarding-Kennzahlen für Elemente des Performance-Managements zu definieren wie zum Beispiel:
- Indizes für IT-Funktionalität und -Effizienz
- IT-Projekte (#)
- Direkte und indirekte IT-Kosten (€)
- IT-Projektkosten (€)
- BI-Anwender und allgemeine IT-Benutzer (# und %)
- Bewertung der Verfügbarkeit, Kompatibilität, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit von IT-Ressourcen
Mit einem Performance-Managementsystem in diesem Entscheidungsgebiet können Sie diese Zielvorgaben und Kennzahlen anhand einer Reihe von Dimensionen analysieren wie zum Beispiel:
- IT-Projekttyp und -status
- Firmenorganisation
- IT-Infrastrukturumgebung
- IT-Priorität
- Datenquelle
Das Entscheidungsgebiet IT-Portfoliomanagement in der Praxis
Als IT-Experte können Sie mit dem Entscheidungsgebiet IT-Portfoliomanagement Fragen formulieren wie:
- IT-Ressourcen-Verfügbarkeit: Gibt es Schwachstellen oder Unterbrechungen in der Supply-Chain, die sich auf die Qualität der Entscheidungen auswirken?
- IT-Effizienz-Index: Welche Möglichkeiten haben wir zur Verbesserung der Ressourcennutzung für eine spezifische Infrastrukturumgebung, um Spielraum für neue IT-Projekte zu schaffen?
- BI-Anwender: In welchen Abteilungen gibt es die größte Anzahl von BI-Anwendern, und hängt diese Zahl von den Datenquellen ab?
Die Verbesserung der IT-Effizienz allein reicht aber noch nicht aus. Die meisten Unternehmen haben 70 Prozent ihres IT-Budgets in fest zugewiesenen Posten gebunden. Diese Kosten für die Sicherstellung, dass „der Laden läuft“, lassen sich nicht so leicht reduzieren. Sie können zusätzliche wertvolle Aufschlüsse über dieses Entscheidungsgebiet erzielen, wenn Sie vergleichen, wie verschiedene IT-Ressourcen zusammenwirken, um bestimmte Bereiche des Unternehmens zu unterstützen. Stellen Sie sich diese IT-Ressourcen als Teil einer Informationslieferkette vor, die Informationen für die Endbenutzer erfasst, verwaltet und zum Abruf bereitstellt. Wenn man sich das Bild von gemeinsamen und integrierten Supply-Chains für die Lieferung von Informationen und Funktionalitäten vor Augen ruft, ist es einfacher zu erklären, wie Verbesserungen an unvollständigen, komplexen oder veralteten IT-Ressourcen eine größere Effektivität und einen höheren Wertbeitrag für das Unternehmen bringen.
Die IT sollte Standards setzen und die Kerngeschäfts-Metadaten für das Unternehmen dokumentieren. Konsistente Metadaten und Unternehmensregeln sind eine äußerst wichtige Voraussetzung dafür, dass Informationen zu einem vertrauenswürdigen Sweetspot im Entscheidungsprozess werden.
